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Der wandelbare Stoff

Es ist schon Wahnsinn, was die Jeans alles kann. Nicht nur als Hose in langer oder auch kurzer vorm besticht sie modisch, nein auch als Rohmaterial für so manch andere Kleidungsstücke ist sie bestens geeignet. So gibt es den Klassiker der Jeansjacke aus den 80ern, wie auch viele Exoten wie Schuhe aus Jeansstoff oder sogar Krawatten. Der einst für die Goldgräber gedachte Jeansstoff oder auch Denim genannt hat seit seiner Erfindung Ende des 19. Jahrhunderts also schon viele Wandlungen hinter sich und bestimmt noch viele vor sich, denn es gibt keinen Stoff der so robust, gut zu tragen und wandelbar ist wie die Jeans.

Shoppen und Shoppen

Eigentlich wäre alles so schön, wenn das liebe Geld nur nicht wär’. Dann könnte man tagaus tagein sich schöne Sachen shoppen und hätte die angesagtesten Moden in seinem Schrank hängen. Aber ist diese Utopie wirklich so schön? Schätzt man dann die Sachen überhaupt noch so wert, wie man es jetzt tut? Ein Beispiel zeigt das ganz gut. Wenn man sich einen Anzug im Laden zum vollen Preis kauft, dann schwingt da das Ambiente und die guten Gefühle mit. Natürlich tut der Kauf im Geldbeutel weh, aber man geht mit einem guten Gefühl nach Hause. Wenn man aber Sachen im Designer Outlet Center kauft, dann ist es dort nicht so schön, es ist voller und es ist mehr eine Tortour als ein Vergnügen, weil man ja auch möglichst viel kaufen muss. Man hat zwar das Gefühl, ein Schnäppchen gemacht zu haben aber sich über die viele Einkäufe freut man sich nicht so sehr.

Die neuen Ansprüche

In Zeiten der Globalisierung geht man in einem anderen Land schlafen, als in dem man aufgestanden ist. Das verändert natürlich so einiges im Leben eines Geschäftsmannes. Neben den neuen Herausforderungen für die Familie stellt auch die Kleidung neue Anspruche. Sie muss mehr aushalten, aber trotzdem so bequem wie früher sein und sollte wenn möglich noch zum Reisegepäck passen. Das alles erfühlt Traveller Line. Und wer gerne bei seiner Familie sein möchte, ohne da sein zu können der kann es ja einmal mit Skype und einem Tablet-PC versuchen.

Modische Globalisierung

Kennt ihr das blöde Gefühl, wenn ihr jemanden seht, der das gleiche anhat wie ihr? Je größer das Kleidungsstück, umso peinlicher ist es. Bei Schuhe ist es mir egal, aber wenn jemand die gleiche Jacke anhat, dann ist es mir schon sehr peinlich und ich versuche fluchtartige von dieser Person wegzukommen. Aber diese Problematik hat in letzter Zeit zugenommen wie ich finde. Das ist aber auch kein Wunder wenn Firmen wie H&M oder American Apparel ihre Kollektion quasi weltweit verkaufen. Wo bleibt da der Platz für das kleine Individuum?

Mehr als nur Strumpf

Wer wollte nicht schon immer als kleines Kind Tierärztin oder Balletttänzerin? Da es hier um Mode geht und sich diese bei Ärztinnen recht bescheiden darstellt, gehen wir über zur Mode von Balletttänzerinnen. Mit dem Tutu herumzulaufen, das machen sie nur im Theater oder in der Kunsthochschule, aber was es in die Welt der Mode geschafft hat, das sind Legwarmer. Viele, die sie tragen, wissen wahrscheinlich gar nicht, wo die herkommen, aber ja, sie haben ihren Ursprung im Ballett. Das schöne an ihnen ist, man kann sie zu allen Arten von Schuhen anziehen, egal ob Stiefel oder Ballerina.

Mode hilft

Eigentlich will man ja schon so die Welt verbessern, also so nebenbei auf jeden Fall. Und irgendwie will man ja auch gut aussehen. Diese zwei Vorhaben müssen sich nicht ausschließen, wobei sie das wohl bei großen Modeketten, die aus Kostengründen in Bangladesch oder Indien produzieren nicht der Fall ist, aber es gibt auch andere Wege. Zum Beispiel die Verschmelzung von Retro-Stil und Second-Hand-Kleidung. Wer zum Beispiel in einem Humana Shop seine Kleidung kauft, hilft damit direkt den Projekten von Humana, die wiederum den Menschen in Afrika und Indien Hilfe zu Selbsthilfe geben. So können wir beruhigt shoppen, einen individuellen Look tragen und der Welt helfen, was will man mehr.

Kleidung im Wandel

Was ist eigentlich mit Stil? Diese Frage ist in unserer heutigen Zeit sehr berechtigt, wie ich finde. Denn vieles was unter dem Motto „Mode“ läuft ist nichts anderes als das zu tragen, was alle anderen tragen und die, die es nicht tragen sind unmodisch. Aber individuell finde ich das nicht. Es ist schon komisch, wenn jemand zum Beispiel edle Manschettenknöpfe trägt oder mit Lederhandschuhe Auto fährt, wird er gleich als Individualist abgestempelt, der alles tut, nur um anders zu sein. Aber wenn wir in die Vergangenheit kucken, wo nicht jeder im gleichen Modekaufhaus gekauft hat, werden wir schnell sehen, dass alle „individueller“ waren. Woran das wohl liegen mag?

Man muss nicht alles haben

Männer brüsten sich ja gerne, dass sie eigentlich Fashion-Verweigerer sind, aber wenn man genauer hinkuckt, dann merkt man schnell, dass das so nicht stimmt. Man muss einfach nur mehr auf die Details achten. Männer verstecken ihre modischen Errungenschaften gerne. So mancher Mann ist schon stolz auf seine kürzlich ergatterten neuen Schuhe oder der Kampf um die am besten passende Krawatte, nur zugeben würde er es nie. So schaut er auch gerne und oft, was ihres gleichen so trägt, meistens unterbewusst, aber trotzdem wissen sie was gerade angesagt ist oder nicht. Aber nur weil sie es wissen, heißt es nicht, das sie dieses Wissen auch anwenden, ihnen reicht es zu wissen, dass etwas nicht zusammenpasst oder es ist ihnen einfach egal. Die soll man jemand verstehen.

Baam!

Ein Druckerzeugnis ist und war schön immer länger haltbar als das mündliche Wort, das wusste auch Johannes von Gutenberg, als er den Buchdruck erfunden hat. Das gleiche dürfte aber auch für die Mode gelten, denn diesen Frühling sind Print Stoffe immer noch angesagt. Exotische Highlights sind zum Beispiel das Bananenshirt von Prada oder auch die Tierfellmotive von Cavalli. Wer so etwas sein eigen nennen darf, der hat schon die Grundlage in diesem Frühling die Blicke auf sich zu ziehen. So ist nun vollig angesagt, diese verschiedenen Muster zu mixen, was natürlich ins Augen sticht und stechen soll, also nichts für schüchterne Mädchen.

Voilá

Letztens war ich mal wieder shoppen, kommt bei mir öfter vor, wenn ich viel zu tun haben, quasi als mein Joga und Tai Chi und Meditation zusammen. Endlich ist die Frühlingsmode in der Stadt Wien angekommen und so konnte man die Modetrends für die kommende Zeit betrachten. Wer es gerne bunt mag, der kann sich freuen, den jetzt ist wieder Farbe in knalligen Tönen angesagt. Wem das zu bunt ist, der kann sich auch für Weiß entscheiden, aber dann bitte mit Perlmutt- oder Nudetönen kombinieren und auch etwas weiter darf es sein. Auch in Sachen Rocklänge hat sich etwas getan, jetzt kann man die Röcke auch wieder bis zur Mitte, also bis zum Knie tragen. Jaja, das findet man alles heraus, wenn man eigentlich nur Strümpfe kaufen wollte.